Warum Lederleinen

Ich war lange der festen Überzeugung: Ein Hund ist nur dann wirklich frei und glücklich, wenn er frei laufen kann.
Eine Leine bedeutete für mich vor allem eines: Einschränkung.
Trotzdem hatte ich schon immer schöne – und zugegebenermaßen auch ziemlich viele – Leinen. Ich mochte sie, ich suchte sie nach Farbe und Aussehen aus und hatte irgendwie trotzdem immer das Gefühl, dass eine Leine eigentlich eher lästig ist.
Bis Bailey mir gezeigt hat, dass ich eine Leine auch ganz anders betrachten kann.
Denn eine Leine ist nicht nur etwas, das einen Hund daran hindert, wegzulaufen.
Sie ist eine Verbindung zwischen Hund und Mensch. Sie gibt Sicherheit und Orientierung und ermöglicht es, gemeinsam unterwegs zu sein – auch dort, wo Freilauf eben nicht möglich ist.
Für mich ist sie dabei fast ein bisschen wie eine Nabelschnur: eine direkte Verbindung zwischen zwei Lebewesen.
Und wenn eine Leine so viel mehr ist als einfach nur ein Stück Material zwischen Hund und Mensch, dann sollte man eine Leine haben, die man wirklich gerne in der Hand hält.
Eine, die sich gut anfühlt. Eine, die einem gefällt. Eine, bei der man jedes Mal denkt: Ja, genau die.
Denn genau dieses Gefühl möchte ich mit meinen Lederleinen vermitteln.
Das Leder, das ich dafür verwende, ist besonders weich und liegt angenehm in der Hand. Und das Schöne daran: Durch die Benutzung wird es mit der Zeit sogar noch weicher und entwickelt seinen ganz eigenen Charakter.
Auch Regen oder ein Hund, der mit seinem Halsband ins Wasser springt, sind dabei kein Grund zur Sorge. Das Leder trocknet schnell wieder und wird dabei nicht hart.
Natürlich gibt es auch bei Leder Unterschiede. Für mich war deshalb wichtig, ein Material zu finden, das nicht nur schön aussieht, sondern sich auch im Alltag wirklich gut anfühlt.
Wenn eine Leine Sicherheit und Nähe vermitteln soll, darf sie sich für beide Seiten gut anfühlen.
Und natürlich darf eine Leine auch einfach schön sein. Deshalb können meine Lederleinen individuell gestaltet werden. Farbe, Breite und Details lassen sich so miteinander kombinieren, dass am Ende eine Leine entsteht, die nicht nur zum Hund passt, sondern auch zu seinem Menschen.
Und wenn wir schon dabei sind, darf natürlich das passende Halsband nicht fehlen. Denn seien wir ehrlich: Das Hundeoutfit muss schließlich zum Outfit von Herrchen oder Frauchen passen.
Frau hat ja schließlich auch nicht nur ein Paar Schuhe.
